Harte Theorie gesellt sich dazu….

#1 Partizipation – was ist das eigentlich?

Will man heute etwas wissen oder einen Begriff klären, führt der erste Weg meist über Google und Wikipedia. Also begebe auch ich mich auf die digitale Suche und frage Wiki-weiß-alles-pedia: Partizipation?? Heraus kommt dies:

Partizipation (v. lat.: particeps = an etwas teilnehmend; zugehöriges Verb: partizipieren) heißt übersetzt ‘Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung’.

Aha. Vielen Dank. Nur wirklich schlauer fühle ich mich nun nicht. Beim weiteren Lesen des Artikels fallen Schlagworte wie Demokratie, Bürgerinitiative, E-Partizipation, Web 2.0, Politikverdrossenheit,…..aber befriedigen kann mich dieser Artikel nicht und ich frage mich, warum – schließlich ist der Verfasser des Artikels doch wirklich bemüht, die verschiedenen Facetten des Begriffs aufzuschlüsseln.

Was mich aber interessiert, ist nicht die Frage nach einer Begriffsbestimmung, denn die lässt sich relativ leicht auf das Wort Teilhabe herunterbrechen, sondern die Frage nach dem Wie und Warum.

Warum ist das Stichwort Partizipation heute so wichtig? Warum sollen wir plötzlich überall teilhaben, mitwirken und mitbestimmen? Ob in Politik, Schule, Stadtplanung, Wirtschaft oder Kunst – überall dürfen, nein sollen wir irgendwie partizipieren. Kreuzchen machen, Frontalunterricht, ins Museum gehen und Kunstwerke ansehen – reicht heute alles nicht mehr. Ständig und überall werden wir nach unserer Meinung gefragt – ihre Meinung ist uns wichtig, Mitmachen erwünscht, aktiv werden – manch einer fühlt sich überfordert von all der Partizipation, die von früh bis spät von uns erwünscht wird.

Aber warum hat das Teilhaben so viel Gewicht bekommen? Worin liegt der Wert partizipativer Prozesse?

Und wie wird Partizipation eigentlich erreicht? Unter welchen Voraussetzungen findet sie statt?

In den nächsten Wochen und Monaten werde ich mich dem Wie und Warum der Partizipation  annehmen und Erklärungsansätze für dieses Phänomen suchen, um Euch daran teilhaben zu lassen. Denn das ist es, worum es geht: Teilhabe.

 

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