+++ ende +++

 

 

>> das war’s – Ende der Fahnenstange. Tipps und Rezepte im MampfKampf gegen den WWW sind natürlich weiterhin herzlich willkommen – der Gutschein für die Schlossküche wird heute verlost und der Gewinner morgen bekannt gegeben. Vielen Dank an diejenigen, die sich die Zeit genommen haben, etwas beizutragen!

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+++end-endspurt+++

 

 

>> wer sich jetzt noch die Chance auf den Gutschein sichern will, kann das noch bis morgen tun – schicke mir Deinen Tipp gegen den WWW…

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+++endspurt++++

 

>> Kampf dem WegWerfWahn – bis Donnerstag, 24. 05. könnt Ihr noch einen Tipp abgeben und Euch die Chance auf den Gutschein sichern. Gebt alles!

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back to eintopf! #5

Was duftet da so gut?

Auch ich kann’s mir nicht nehmen lassen, einen Tipp zur Resteverwertung bei zu steuern. Super Brot für die Grillsaison.

Wenn mal Frischkäse, Kräuterquark, normaler Quark, Fetakäse oder ähnliches übrig ist, dann einfach mal zu Brot verarbeiten, und zwar so:

Grundzutaten:

300 g Mehl, 1 Würfel Hefe, 1 Tasse lauwarmes Wasser, Ölivenöl, 1 TL Zucker, Salz

Mehl in Schüssel, Mulde reindrücken, Hefe reinbröckeln, Wasser drauf schütten, eine Umdrehung Olivenöl macht den Teig fluffig, Zucker reinkippen, kneten (am besten mit den Händen, macht Spaß und der Teig wird aus irgendeinem Grund besser, als wenn man es mit Technik knetet) – abdecken mit einem feuchten Tuch, gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat (ca. 30 min).

Variable Zutaten:

irgendein weisses festeres Kuhmilcherzeugnis (s.o.), Tomatenmark, Kräuter…

Variante 1 (die schnelle Variante): nachdem der Teig schön aufgegangen ist, z.B. Frischkäse, Tomatenmark, Feta, Kräuter und gaaaanz wichtig ordentlich Salz (so 2 Teelöffel) rin inne Schüssel und verkneten – möglicherweise noch Mehl dazu, sonst wirds ne klebrige Matschepampe. Ofen vorgeheizt auf 180 Grad, Umluft ist gut, muss aber nicht. Eine beliebige Form aus dem Teig herstellen, auf ein Rost legen (Backpapier nicht vergessen) und ab in die Röhre für ca. 30 Min. (da muss man mal selber gucken, ich mach das meist nicht so genau nach Zeit, sondern nach Optik)

Variante 2 (etwas aufwendiger): Den aufgegangen Teig schön mit Salz füttern, nochmals durchkneten und auf einem Backblech ausrollen. Dann die Zutaten, die weg müssen, also wie oben, draufstreichen. Zum Beispiel Feta und Tomatenmark, Frischkäse und Tomatenmark geht auch gut. Dann Kräuter und Gewürze nach Gusto druff und das ganze aufrollen. Dann hat man so ein längliches Rollen-Ding. Das dann ebenfalls für ca. 30 min bei 180 Grad in Ofen.

Extra Tipp: Bei Brot immer eine Schüssel Wasser mit in Ofen stellen, macht eine die Kruste schön knusprig oder wahlweise mit Wasser benetzen das Ding im Ofen.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren – tobt Euch aus, Variantenreichtum erwünscht!

Eure Catharina

 

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back to eintopf! #4

Ran an die Buletten!

Das läuft hier wie am Fliessband, irre. Der nächste Tipp folgt direkt – Marion B. aus Bad B. möchte auch ihren Senf dazu geben:

Also : wenn man von dem gepimpten Kartoffelbrei aus Vorschlag #3 am nächsten Tag noch was übrig hat, fügt man einfach ein Ei hinzu und verrührt das Ganze.

Daraus Bällchen formen und flachdrücken ( so Frikadellen halt) in Mehl wälzen und in der Pfanne anbraten…..Salat dabei…fertig!!

Wer mag, mischt unter den Kartoffelbrei Feta und Frühlingszwiebeln.

Mahlzeit!

 

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back to eintopf! #3

Pimp my Kartoffelpüree!

Was tun, wenn beim Gemüsekauf zum Vorteil des Gemüsemanns verschätzt? Wegwerfen wohl kaum, deshalb hier ein Tipp von Ingrid aus Oldenburg:

Für Sellerieschnitzel kaufe ich am liebsten einen großen Sellerie um schöne Scheiben aus der Mitte zu schneiden. Aber was tun mit den Kantstücken, die da übrig bleiben?

Mein Tipp: Haltbar machen! Und zwar so: Selleriestücke klein würfeln – gerne auch in Begleitung mit Möhren oder Petersilienwurzeln (was man noch so da hat und weg muss), in wenig Gemüsebrühe dünsten. Dann das Ganze pürieren und ab in den Kälteschlaf.

Bei der nächsten Gelegenheit kommt das Püree in einen Gemüseeintopf (zur Bindung) oder unter Kartoffelpüree wenn die Kartoffeln mal nicht reichen oder um Kartoffelpüree geschmacklich auf zu pimpen.

Gemüsepüree jeglicher Sorte lässt sich sowieso gut unter Kartoffelpüree verstecken, wenn die Kinder sonst kein Gemüse essen.

Guten Appetit!

 

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back to eintopf! # 2

Eiweiß übrig? Russisch Brot!

Hier ein super Tipp plus Rezept von Anna Brinkop, Hannover:

Besonders zur Spargelzeit steht man ja zuweilen vor dem Problem, dass man
Unmengen an Eigelb für die Sauce Hollandaise benötigt. Aber was macht man nur
mit dem Eiweiß?! Einfach weg damit? Dafür ist es nun wirklich viel zu schade!

Es bieten sich zwei Varianten an: Das Eiweiß in einer kleinen Tupperdose
einfrieren und die Anzahl draufschreiben. So hat man immer einen kleinen Vorrat
für Baiserhäubchen.

Oder aber ein tolles Rezept mit viel Eiweiß heraussuchen und Zutaten, die man am
besten sowieso immer zu Hause hat. Wie zum Beispiel: Russisch Brot.

4 Eiweiß
1 Prise Salz
150 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 EL Kakaopulver
150g Mehl

Die Eiweiße mit Salz zu sehr steifem Schnee schlagen. Zucker, Vanillezucker und
Kakao unter den Eischnee rühren. Dann das Mehl dazugeben und alles zu einer
glatten Masse verrühren. Den Teig auf einem mit Backpapier belegtem Blech
verteilen. Das Blech 15 Min. an einem kalten Ort ruhen lassen. Den Backofen auf
170 °C vorheizen. Nach 10 Min. Backzeit das Brot in gleichmäßige kleine Stäbchen
schneiden. Danach noch mal für 5 Min. in den Backofen schieben und knusprig
backen. Nach dem Backen die Kekse leicht abkühlen lassen und dann vorsichtig
ablösen. Viel Spaß beim Knappern!

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kampf dem wegwerfwahn – back to eintopf!

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Im Kampf gegen den www – Eure Tipps sind gefragt!

Wie vermeidet Ihr den Wegwerfwahn? Eintopf, Arme Ritter, kreatives Restekochen, jeden Tag einkaufen, Listen schreiben,…..?

Schickt mir Eure Fotos, Rezepte, Geschichten noch bis zum  24. Mai 2012 an info@rezepteaufreise.de und sichert Euch die Chance auf einen Gutschein von der Schlossküche im Wert von 50 Euro!

Nicht warten – handeln.

back to eintopf!

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back to eintopf! #1

>> liebe Freunde des guten Geschmacks – das erste Rezept im Kampf gegen den www (wegwerfwahn) ist eingetroffen. Ich freue mich! So kann’s doch weitergehen…

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Das Interview

  

Es gibt sie noch – Menschen, die sich Zeit nehmen. Zeit für Erinnerung, für Tradition und für Genuss – die Rezepte aus den zurückgekehrten Büchern zeigen das eindrucksvoll: Rezepte von Menschen, die sich gerne Zeit nehmen, die wissen, wie wichtig es ist, einen Moment inne zu halten – denn wenn wir innehalten, einen Gang zurückschalten, können wir Genuss erfahren.

Einer dieser Menschen, der sich den Grundsätzen Nachhaltigkeit und Genuss verschrieben hat, ist Sascha Grauwinkel, Geschäftsführer der Schlossküche in Herrenhausen und Spender des Gutscheins der Aktion back to eintopf!                           Trotz seines stressigen Berufs und Umbauarbeiten hat er sich Zeit für ein Interview genommen. Rezepteaufreise sprach mit ihm über die Bedeutung von Regionalität, Tradition und Genuss.

Herr Grauwinkel, vielleicht erzählen sie uns zum Einstieg etwas über die Philosophie und die Entstehung der Schlossküche.

Die Schlossküche Herrenhausen wurde im Jahr 2000 gebaut und war bis 2009 unter Führung von Mövenpick. Ich selber mache das Ganze seit zwölf Jahren, erst als Betriebsdirektor und jetzt als Geschäftsführer. Von Anfang an haben wir Wert auf Regionalität gelegt – damals war das Thema Bio noch gar nicht so präsent. Das hat sich im Zuge des regionalen Denkens erst über die Jahre entwickelt, schließlich liegen Regionalität und Bio sehr nah beieinander – gerade wenn man gute Produkte anbieten und damit arbeiten möchte. Wir haben also nach und nach sowohl kleinere als auch größere regionale Lieferanten herangezogen: das geht von Völkel Säften und Limonaden über Käse aus Husum, bis hin zur regionalen Gärtnerei für unser Gemüse. Unsere Philosophie ist es, mit den besten Produkten aus der Region zu arbeiten und trotzdem zugänglich und bezahlbar zu machen. Es geht darum, aus einfachen und guten Dingen etwas Besonderes zu machen.

Das Stichwort Tradition spielt also auch eine Rolle bei Ihnen?

Ja, auf jeden Fall. Schon allein der Kontext und der Name „Schlossküche“ zeigen, dass Tradition eine Rolle spielt. Uns ist der Bezug zu Hannover sehr wichtig. Es gibt bei uns zum Beispiel die „Welfenspeise“, eine Süßspeise, mit der wir genau das auch noch einmal betonen. Es ist uns wichtig, zu fragen: Was gab es hier, was wurde hier angebaut? Und eben das für den Gast erfahrbar zu machen.

Bio ist mittlerweile zum Trend geworden – überall findet man „grüne“ Produkte. Wie stehen sie zu dem Bio-Hype?

Da ich selber aus einer Familie komme, in der Bio einen hohen Stellenwert hat und mein Bruder auch einen Biohof betreibt, finde ich es wichtig, dass das Bewusstsein sich dahingehend wieder schärft und wir als Verbraucher auf bewusste Ernährung aufmerksam gemacht werden. Das Problem ist aber, dass man beim Kauf von Bio-Produkten darauf achten muss, dass sie auch halten, was sie versprechen – vor allem was Massenware angeht. Man muss die schwarzen Schafe aussortieren. Das geht natürlich nur, wenn man sich gut informiert.

Welche Tendenzen beobachten sie innerhalb unserer Esskultur?

Im Grunde gibt es zwei Schienen: Auf der einen Seite gibt es immer noch den Trend zum Fast Food – die Leute haben weniger Zeit, wollen nicht selber kochen und haben es nicht gelernt. Auf der anderen Seite werden die Menschen wieder bewusster im Umgang mit den Produkten und deren Herkunft. Das Stichwort „Story-Telling“ ist in dem Kontext von großer Bedeutung – der Hintergrund eines Produkts wird immer wichtiger: Von welchem Hof kommt das Gemüse oder das Fleisch, das auf meinem Teller ist? Welche Menschen stehen dahinter?

Was bedeutet für sie Genuss?

Sich Zeit zu nehmen, eine große Bandbreite an kulinarischen Dingen zu entdecken und immer wieder offen zu sein für Neues.

Mit welchem Rezept verbinden sie Erinnerungen an Heimat, Familie oder besondere Situationen?

Da gibt es viele – bei uns wurde immer viel selbst gemacht, es wurde nach Jahreszeiten gekocht und Wert auf Traditionen gelegt. Sonntags gab es immer selbstgebackenen Kuchen mit Obst der Saison. Aber ganz besonders erinnert mich ein Rezept meiner Großmutter an Kindheit: Selbstgemachte Nudeln mit einem bestimmten Käse und Butter – dazu gab es eine gebratene Wurst, die man heute leider nirgendwo mehr bekommt. Ein Gericht, das ich selber nie so hinbekommen habe, wie meine Großmutter.

Was darf in keiner Küche fehlen und warum?

(lacht) Es gibt viele Dinge, die nicht fehlen sollten –  aber um noch einmal auf den Anfang des Gesprächs zurückzukommen: Eine große Portion Regionalität darf in keiner Küche fehlen und sie sollte den gesunden Aspekt berücksichtigen.

Vielen Dank!

 

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